4.1.07

Frisösen im Glück

Vriendjes,
heute eine lustige Story aus die Provinz, die mir meine Bruderherz zutrug. (Wobei ich sagen muss, ehe mich da alle Einwohner/innen beschimpfen, dass es eine Provinz mit toll viele Kultur und schöne Dinge ist, aber trotzdem beschaulich und konservativ...)

Also in die hübsche Fachwerkstadt Celle an die Rand von die Lüneburger Heide hat vor einige Zeit eine Frisörin sich mit eine andere Frisörin zusammen getan und so wurden aus 2 Frisörsalons eins. Mehr Platz, mehr Kunden, mehr Geld, macht ja Sinn in diese schwere Zeiten. Damit das alle Lodenmanteltragenden Menschen aus Celle auch mitbekommen, beschlossen die Damen eine Anzeige in die Lokalzeitung zu schalten. Es sollte gross und schick sein, oben sollte stehen Friseursalon XY, darunter die nette Zeile: Wir sind jetzt zusammen, daruntr jeweils eine Foto von jeder Frisörin (damit man auch weiss, um wen es geht) und dann die übliche Infos wie Adresse, Telefon usw usf.
Nun hat aber die Cellesche Zeitung eine kleine Faux Pas begangen..und so erschien die Anzeige wie sie sollte, aber leider hatte man oben drüber die Überschrift Frideursalon XY vergessen. Ja Vriendjes und dann erschien die Anzeige von zwei Damen in die beste Alter mit: Wir sind jetzt zusammen! Und dazu schick ihre Fotos, Namen und Telefonnummer!
Und so sah jede/r, was sie/er sehen wollte und die armen Frisösen erhielten Glückwunsche von Lesben aus die ganze Lüneburger Heide - gelobt für ihre Mut in die Provinz sich so zu outen, aber auch von lüsternen Männern, die gerne eine Dreier mit Frauen ab 40 buchen wollten!

In eine englische Independent Movie wären nun die beiden entweder auf die Idee gekommen, eine gutgehende Callgirl-Ring zu eröffnen oder hätten sich plötzlich in einander verliebt und wären nach viele Irrungen und Wirrungen tatsächlich eine Paar geworden.

In Celle allerdings haben sie einfach eine Woche später die richtige Anzeige geschaltet und schneiden und föhnen nun toll Haare- aber immerhin erhielten sie Lob für ihre innovative "Werbecoup" und damit viele Kunden.

Frau de Mol kennt übrigens die Schwester von die Zeitungschef - und die ist eine nette Lesbe aus Berlin mit viel Humor - also vielleicht war es doch keine Versehen?


Kommentare:

Kirsten hat gesagt…

Hahaha! Sehr schöne Geschichte!

Kitty hat gesagt…

Wunderbar wie immer Frau de Mol! Ihr Leben kennt einfach die besten Stories! Viele Grüße von Miss Hunter

Sharron de Mol hat gesagt…

dankje frau hunter und schoen zu sehen, dass sie noch leben, ihre leserinnen waren schon in sorge, nix von ihnen zu lesen...da schau ich doch gleich in ihre blog!